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„Freiheit“ statt Funkstille: Die „Sushis“ sind zurück!

Kaiserslauterer Band „Sushi Foundation“ spielt am 8. Oktober im JUZ

Die „Sushi Foundation“ ist zurück: Am Freitag, 8. Oktober, spielt die Lauterer Kultformation im Jugend- und Programmzentrum in der Steinstraße. Seit 2000 rocken die „Sushis“ durch den Südwesten der Republik. Doch zwischenzeitlich wurde es still um die Combo, diverse Um- und Neubesetzungen der Formation sorgten für Funkstille. Nun stehen sie wieder auf der Bühne: Die Rock-Truppe meldet sich mit dem Gig im JUZ am 8. Oktober zurück.




Dabei gibt’s mächtig was auf die Ohren: „Das Profil der Band hat sich in den vergangenen Monaten weiter geschärft“, erklärt Keyboarder Sven Bußemer. Rockiger sei man geworden, lauter die Gitarren, heftiger der Sound. Doch nach wie vor zeichne sich die Band durch ein breites musikalisches Spektrum aus, betont Bußemer. Wuchtige Rockmusik wechselt mit entspannten Rhythmen, jazzigen Piano-Parts, elektronischen Samples, funkigen Gitarren und knackigen Bässen. Ein facettenreiches Klangbild also, das Gerüst ist für die soulige Stimme von Sängerin Manuela Erb und den rasanten Sprechgesang von Rapper Andreas Erb. Ein stilistischer Schmelztiegel, der klassische Genregrenzen sprengt. Irgendwo zwischen Rock, Rap, Soul und Funk.

„Freiheit, es geht um die große Freiheit“, lobt Bußemer pathetisch das Bandmotto aus. Eine Freiheit, die sich nicht nur musikalisch widerspiegelt, sondern auch zum Inhalt der Songtexte wird. Da wird etwa im gefühlvoll-souligen „Summertime“ – in Anlehnung an den gleichnamigen Jazz-Standard – die unbändige Leichtigkeit des Seins besungen, inklusive atmosphärischem Meeresrauschen, knisternder Lagerfeuer-Romantik und hohem Nostalgie-Faktor. Dagegen föhnt der anarchische Song „Run for your Life“ mit brachialem Gitarrensound von der Bühne – der Titel ist dabei Programm. Im Gepäck haben die „Sushis“ neben bewährten Eigenkompositionen auch neue Songs. Darunter ist der abgedrehte Titel „VoKuHiLa“ – eine rockig-schnittige Hommage an die VoKuHiLas, jene modisch-machohaften „Vorne Kurz, Hinten Lang“-Frisuren der 1980er Jahre, über die man heute nur noch verständnislos den Kopf schüttelt.




Mit dem Konzert im JUZ am 8. Oktober spielt die „Sushi Foundation“ also nach einer über zweijährigen Auszeit erstmals wieder in der Region. Diverse Umbesetzungen führten zur Bandpause. 2005 galten die „Sushis“ als festes Element der regionalen Bandszene. Live war man im saar-pfälzer Raum stark präsent, erinnert sich Bußemer an zahlreiche Konzerttermine im Bandkalender. „Daran wollen wir in der neuen Besetzung nun anknüpfen.“ Zudem arbeite man derzeit an ersten Studio-Aufnahmen. Es gibt also mächtig was auf die Ohren…

Besetzung: Andreas Erb (Rap), Manuela Erb (Gesang), Sven Bußemer (Keyboards), Holger Kuntz (Bass), Rolf Barth (Schlagzeug, seit 2010), Michael Brankowitz (Gitarre, seit 2008).





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Bandfoto (Printversion) als Download hier! (sushi-foundation.jpg) FOTO: Zur honorarfreien Verwendung, Fotograf: Ramin Behbehani. Von links: Holger Kuntz, Sven Bußemer, Manuela Erb, Andreas Erb, Michael Brankowitz, Rolf Barth.

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